Stillen beugt Zahnfehlstellung vor


Erst Schnuller dann Spange?
Stillen beugt Zahnfehlstellung vor

Stillen schützt laut einer aktuellen Studie vor Kiefer- und Zahnfehlstellungen. Milchfläschchen und Schnuller scheinen sich hingegen nachteilhaft auf die Gebissentwicklung auszuwirken.

Trinken an der Mutterbrust bedeutet für Säuglinge eine Höchstleistung. Sie arbeiten kräftig mit Kiefer und Zunge, üben die Nasenatmung und lernen, den richtigen Muskeldruck aufzubauen. Doch die Mühe zahlt sich aus: Verglichen mit Flaschenkindern tragen Stillkinder ein eindeutig geringeres Risiko für Zahnfehlstellungen. Prof. Karen Peres von der Universität Adelaide hat das Phänomen genauer untersucht. Ihre Forschungen bestätigen, dass Stillen eine gesunde Entwicklung des Kiefer- und Gesichtsbereichs fördert.

Studie zur Entwicklung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen

Das australisch-brasilianische Forscherteam um Prof. Peres beobachtete 1.300 Kinder über mehr als 5 Jahre hinweg. Die Wissenschaftler vermerkten jedes Stillen. Dadurch war es ihnen möglich, zwischen ausschließlich und teilweise gestillten Säuglingen zu unterscheiden. Nach Ablauf der fünf Jahre untersuchten sie ihre jungen Testpersonen auf Zahnfehlstellungen. Dabei kamen sie zu folgendem Schluss: Je länger die  Mütter stillten, desto geringer war das Risiko der Kinder für Zahnfehlstellungen. Ausschließliches Stillen über drei bis sechs Monate hinweg reduziert beispielsweise das Risiko für einen Überbiss um 33 Prozent und das für schiefe Zähne um 41 Prozent.

Sind Schnuller erlaubt?

Nicht nur Milchflaschen, auch Schnuller fördern die Ausbildung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Dies liegt daran, dass sie einen ungünstigen Druck auf den Kiefer ausüben. Dennoch sprechen sich Experten nicht gänzlich gegen das beliebte Beruhigungsinstrument aus. In den ersten sechs Lebensmonaten verringert der maßvolle Gebrauch von Schnullern sogar das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Im Alter zwischen sieben und zwölf Monaten sollten Kinder langsam lernen, ohne den „kleinen Tröster“ auszukommen. Hier sind erneut die Stillkinder im Vorteil. Sie empfinden meistens ein geringeres Verlangen nach dem Schnuller, als Kinder, die ihre Nahrung über das Fläschchen aufnehmen.

News

Ingwer für das Immunsystem
Ingwer für das Immunsystem

Stimulation der weißen Blutkörperchen

Ob in Getränken oder Speisen: Ingwer hat sich in der deutschen Küche einen festen Platz erobert. Die scharfe Knolle schmeckt aber nicht nur, sondern leistet auch als Heilpflanze gute Dienste – etwa indem sie das Immunsystem anregt.   mehr

Ist Low Carb besser als andere Diäten?
Ist Low Carb besser als andere Diäten?

Blick in Studien

Low-Carb-Diäten basieren auf dem Prinzip, möglichst wenig Kohlenhydrate zu essen. Mit dieser Methode lässt sich ziemlich sicher Gewicht reduzieren. Fraglich ist aber, ob Low Carb besser funktioniert als andere Diäten.   mehr

Stillen: Am besten 12 Monate lang
Stillen: Am besten 12 Monate lang

Gut für Mutter und Kind

Stillen ist gut für Mutter und Kind. Eine neue Leitlinie fasst die wichtigsten Empfehlungen rund ums Stillen zusammen.   mehr

Alarmzeichen bei Rückenschmerzen
Alarmzeichen bei Rückenschmerzen

Nachts oder von Fieber begleitet

Rückenschmerzen sind weit verbreitet – und zum Glück meist harmlos. In manchen Fällen können allerdings ernste Erkrankungen dahinterstecken. Bei bestimmten Warnzeichen sollte man zügig eine Arztpraxis aufsuchen.   mehr

10 Tipps fürs Wandern im Alter
10 Tipps fürs Wandern im Alter

Richtig planen!

Wandern ist ein wahrer Jungbrunnen: Es tut Herz und Gehirn gut, bessert Haltung und Trittsicherheit und baut Stress ab. Das gilt auch für ältere und alte Menschen. Damit sie von den Vorteilen des Wanderns profitieren, sollten einige Regeln beachtet werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Berg-Apotheke
Inhaberin Anja Müller
Telefon 039484/95 10
Fax 039484/9 51 19
E-Mail berg-apotheke-harzgerode@t-online.de