Karneval ohne Kater


Die Faschingszeit überstehen
Karneval ohne Kater

Die fünfte Jahreszeit ist Katerzeit – denn zu Karneval wird nicht nur ausgiebig gefeiert, sondern auch getrunken. Wie sich das böse Erwachen am nächsten Morgen verhindern lässt.

Karneval ohne Alkohol ist für viele Feierlaunige undenkbar. Doch die Folgen der ausgelassenen Feierei sind oft unangenehm: Mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Abgeschlagenheit müssen trinkfreudige Jecken am nächsten Morgen rechnen. Dabei lassen sich die Symptome schon mit relativ geringem Aufwand abmildern oder gar verhindern.

Vorher viel essen und trinken

Alkohol entzieht dem Körper Wasser, welches wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium und Kalium enthält. Besonders wichtig ist es daher, vor und während dem Alkoholkonsum ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das verhindert Kopf- und Gliederschmerzen sowie Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Der Alkohol reizt zudem die Magenschleimhaut, was Übelkeit hervorruft. Um das zu verhindern, ist zu Karneval durchaus viel und fettiges Essen erlaubt: Das Fett schützt die Magenschleimhaut und verlangsamt die Verteilung des Alkohols im Blut.

Was kann man am nächsten Morgen tun?

Auch am nächsten Morgen lassen sich die Symptome noch eindämmen. Mineralstoffverluste gleichen entsprechende Präparate wie Brausetabletten aus. Diese finden Sie in jeder Apotheke. Auch Schorlen helfen – Kaffee oder das sogenannte „Konterbier“ entziehen dem Körper hingegen nur weitere Flüssigkeit. Selbst wenn es an Appetit mangelt, sollte auf jeden Fall gefrühstückt werden. Empfehlenswert sind vor allem salzhaltige Speisen, zum Beispiel eine Gemüsebrühe. Diese führen dem Körper das verlorene Natrium wieder zu. Daneben wirkt ein Spaziergang an der frischen Luft durch die Sauerstoffzufuhr oft Wunder. Der Abbau des Alkohols beschleunigt sich durch all diese Maßnahmen aber nicht – selbst mit Rollmops und sauren Gurken zum Frühstück.

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